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Herzlich Willkommen bei der Waldservice Ortenau eG
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Aktuelles

Oktober 2016: Pavillon rundet wesentliche Arbeiten für den Ruhewald ab

Ende Oktober 2016 stellten die Waldservice Ortenau eG sowie Stadt und Ortschaft den neuen Pavillon für den Andachtsplatz im Fußbacher Ruhewald »Bildtann« vor, in dem viele ehrenamtliche Einsatzstunden geleistet wurden. Für diese Ruhestätte in freier Natur verkaufte die WSO seit April bereits rund 100 Urnengrabplätze – doppelt so viele wie kalkuliert.

Die Waldservice Ortenau eG (WSO) betreibt als Pächterin der Stadt den Ruhewald »Bildtann«, der im April offiziell eröffnet wurde. Bei der Einweihungsfeier hatte WSO-Geschäftsführer Kurt Weber angekündigt, dass mit einem Pavillon für 20 Besucher der Versammlungsplatz des Waldfriedhofs, wo Bewohner des Fußbacher Pflege- und Betreuungsheims ohne Angehörige und Heimat beigesetzt sind, noch aufgewertet werde, um bei Bestattungen vor Regen und Sonne geschützt zu sein. Dieser zentrale Andachtsplatz steht nun, mit dem die wesentlichen Arbeiten im Ruhewald abgeschlossen sind. Und dieser Holzbau auf Betonfundament steht auch für den großen ehrenamtlichen Einsatz von Bermersbachern, die sich auch beim Wegebau äußerst engagiert eingebracht haben, wie es am Donnerstag hieß.
Die WSO sowie die Stadt und Ortschaft hatten zu einer Präsentation eingeladen, bei der mit Michael Steigerwald auch ein bekannter Künstler anwesend war. Der Steinacher Spezialist für Holzskulpturen, der im vorderen Kinzigtal nicht nur bei der Gestaltung der »Hotzenplotz-Pfade« gefragt war, schuf eine große Andachtsschale als zentralen Punkt des Pavillons »für einen Moment der Hingabe«. Dort können kleine Gestecke oder Blumen eine zeitlang abgelegt werden, was an den Ruhebäumen bekanntlich nicht erwünscht sei, so Jutta Uhl, die für die WSO den Ruhewald betreut. Während Steigerwald von der WSO mit seiner Arbeit beauftragt war, steuerten vor allem die einheimischen Christian Stulz und Richard Braun gut und gerne 120 ehrenamtliche Stunden für den Bau des Pavillons bei, dazu krempelten Manfred Armbruster und Florian Braun bei den Fundamentsarbeiten die Ärmel hoch für »dieses richtig schöne Gemeinschaftswerk«, wie alle Verantwortlichen sagten. Das Material wurde von der WSO gestellt. »Insgesamt haben Bermersbacher bestimmt 320 ehrenamtliche Stunden hier geleistet«, betonte Ortsvorsteher Wilhelm Schrempp. Für diese Einsatzfreude dankten auch Bürgermeister Thorsten Erny und Axel Gißler, Forstwirtschaftsmeister und Mann für fast alles in Diensten der WSO. »Dieser Ruhewald ist auch eine Bereicherung für das Pflege- und Betreuungsheim, dessen Waldfriedhof in einem Dornröschenschlaf war«, so Erny.

Viele ehrenamtliche Einsätze

Nach all den aufwendigen Vorarbeiten unter anderem für Zuwegung, Parkplätze, Info-Tafeln und Auswahl der Ruhebäume hatten im Juli 20 Azubis des Forstlichen Ausbildungszentrums Mattenhof einen Brückenweg zur Kapelle gebaut, im September war im oberen Teil des Ruhewalds zur Sicherstellung der Wasserversorgung der Wassertretstelle und des Friedhofs eine neue Quelle gefasst worden. »Was wir für eine Zeit von drei Jahren geplant haben, ist jetzt schon fertig«, staunte Weber über diese Eigendynamik, die wiederum mit der großen Nachfrage einen zusätzlichen Antreiber habe.
Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung sei mit dem Verkauf von rund 100 Urnengrabplätzen pro Jahr kalkuliert worden, so Weber, dies sei nun in sechs Monaten verbucht worden. Seit Eröffnung gab es bereits gut 30 Urnenbestattungen, Interessenten von Urnengrabplätzen kommen aus der gesamten Ortenau und darüber hinaus.
Der Ruhewald umfasst 14,39 Hektar, unterteilt in drei Entwicklungsflächen. Die Kernfläche mit gut sieben Hektar wurde angelegt, auf der die WSO  zunächst 450 von 700 Ruhebäume ausgewiesen hat. Gut zwei Drittel tragen eine rote Markierung für Gemeinschafts- oder Wahlbelegungsbäume, ein Drittel die Farbe Gelb für Familien- und Freundschaftsbäume.

Vorne von links: Axel Gißler Forstwirtschaftsmeister der WSO, Richard Braun und Christian Stulz, die am meisten Arbeit investierten, Jutta Uhl, Ansprechpartnerin für den Ruhewald, Künstler Michael Steigerwald (hinten von rechts), WSO-Geschäftsführer Kurt Weber, Bermersbachs Ortsvorsteher Wilhelm Schrempp und Bürgermeister Thorsten Erny.
Die Holzschale von Künstler Michael Steigerwald. Hier können kleine Gestecke oder Blumen eine zeitlang abgelegt werden, was an den Ruhebäumen nicht erwünscht ist.
Der Pavillon fügt sich harmonisch in den bestehenden Waldfriedhof ein und bietet ca. 20 Personen Platz.